
Über den Nachhaltigkeitspreis
Ein Wettbewerb mit Wirkung – seit 2002
Der Nachhaltigkeitspreis zeichnet seit 2002 Vertiefungsarbeiten aus, die sich mit ökologischen, sozialen oder wirtschaftlichen Nachhaltigkeitsthemen befassen. Was als Umweltpreis begann, wurde 2012 zum heutigen Nachhaltigkeitspreis weiterentwickelt – mit einem breiteren Fokus und wachsender Resonanz. Die Idee entstand im Unterricht: Lehrpersonen wollten nachhaltige Themen stärker in die Berufsbildung integrieren – sichtbar, praxisnah und wirkungsvoll. Seit 2024 können neben Vertiefungsarbeiten aus der beruflichen Grundbildung auch Berufsmaturitätsarbeiten eingereicht werden. Heute ist der Wettbewerb ein fester Bestandteil der Zürcher Berufsbildung.
Geschichte
Weshalb gibt es den Nachhaltigkeitspreis?
Weil junge Berufsleute etwas bewegen können
Nachhaltigkeit betrifft jeden Beruf und beginnt oft im Kleinen. Vertiefungsarbeiten (VA) und Berufsmaturitätsarbeiten (BMA) bieten eine ideale Gelegenheit, sich mit relevanten Fragen auseinanderzusetzen, die über das eigene Berufsfeld hinausgehen. Der Wettbewerb macht dieses Engagement sichtbar und stärkt die Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Praxis. Lernende erkennen, dass sie mit ihrer Arbeit etwas bewirken können – für sich selbst, ihren Beruf und die Gesellschaft. Ziel ist kein zusätzlicher Aufwand, sondern ein Perspektivenwechsel innerhalb des bestehenden Lehrplans.
Verein Nachhaltigkeitspreis – wer steht dahinter?
Hinter dem Nachhaltigkeitspreis steht der gemeinnützige «Verein Nachhaltigkeitspreis». Er wurde von Lehrpersonen gegründet, um nachhaltige Themen über Schulgrenzen hinaus langfristig in der Berufsbildung zu verankern. Der Vorstand übernimmt die strategische Steuerung, organisiert den Wettbewerb, koordiniert die Juryarbeit, pflegt die Kommunikation mit Schulen, Partnern und Teilnehmenden und sorgt für die Weiterentwicklung des Preises.
Das Patronat liegt bei der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, die Zürcher Kantonalbank unterstützt den Wettbewerb als Hauptsponsorin. Eine unabhängige Jury bewertet die eingereichten Arbeiten und besteht aus Vertreterinnen und Vertretern von Berufsfachschulen, Berufsmaturitätsschulen, der Bildungsdirektion, éducation21 und dem Vereinsvorstand. Die eingereichten Abschlussarbeiten (VA oder IDPA) werden nach den Kriterien Nachhaltigkeit, Handlungsbezug und Gesamteindruck beurteilt.
Der Vorstand:
- Walter Mahler, Mitgründer, Präsident, ehemalige BM-Lehrperson
- Martin Better, Mitgründer, Wettbewerbsorganisation, ABU-Lehrperson
- Patric Reith, Wettbewerbsleitung, Mittelschul- und Berufsbildungsamt, Leiter PLAU
- Mark Saint, Projektleiter Corporate Citizenship, Zürcher Kantonalbank
Die Jury
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Kontaktieren Sie
Martin Better
ABU-Lehrer und Wettbewerbsorganisator








